Ein neues Gewerbegebiet für Diespeck

Der Diespecker Gemeinderat hat den Weg neuer Gewerbeflächen in Diespeck beschritten. „Wohnortnahe Arbeitsplätze sind wichtig für die Attraktivität einer Gemeinde“, führt Bürgermeister Dr. von Dobschütz die Zielstellung des Gemeinderates aus. Dass damit natürlich nicht automatisch Hunderte von neuen Arbeitsplätzen und sofort sprudelnde Steuereinnahmen verbunden sind, weiß auch der Rathauschef. Zunächst muss vielmehr in Vorleistung gegangen werden. Planerisch ist das Gewerbegebiet „Am Laubfeld“ praktisch fertig. Flächen wurden gekauft, ein Bebauungsplan aufgestellt und verabschiedet. Detailfragen, wie die Durchführung einer sog. „speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung“ oder der Umgang mit der Entwässerung von Oberflächenwasser mussten geklärt werden. Auch galt es Ausgleichsflächen zu schaffen, um die versiegelten Flächen, die künftig entstehen werden, ökologisch auszugleichen. Hierbei hat die Gemeinde einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen und die Weiheranlagen Richtung Sachsen ökologisch aufgewertet.

Wann das Gewerbegebiet faktisch erschlossen wird, d. h. wann dort Straßen, Kanalleitungen und Leuchten installiert werden, dies hängt von der Nachfrage und der Entwicklung des Marktpreises für Gewerbeflächen ab. Unter Wert will man auf jeden Fall nicht verkaufen. Und Arbeitsplätze sollen dort auch entstehen. „Nun, da wir die rechtliche Aufstellung eines B-Plans erreicht haben, können wir die Entwicklung am Gewerbeflächenmarkt relativ entspannt verfolgen. Denn klar ist: Gewerbeflächen werden mehr und mehr zu einem raren Gut“, fasst Bürgermeister Dr. von Dobschütz die Strategie des Gemeinderates zusammen.

Gewerbegebiet "Am Laubfeld"